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🍅 Panzanella, italienischer Brotsalat

✨ Knusprig, fruchtig, frisch und in der Vorbereitung kaum Aufwand

Es gibt Gerichte, die klingen nach wenig und schmecken nach Sommer. Panzanella ist genau so eines. Ein klassischer italienischer Brotsalat aus der Toskana, der ursprünglich aus einem einfachen Gedanken entstand: gutes Brot wirft man nicht weg. Aus altbackenem Brot, reifen Tomaten und ein paar wenigen guten Zutaten wird so ein Salat, der jeden Grillabend und jedes Sommeressen trägt. In unserem neuen Video zeigt euch Elias Schritt für Schritt, wie er gelingt.

🥖 Das Geheimnis steckt im Brot

Viele machen beim Panzanella denselben Fehler: das Brot wird matschig. Der Trick ist, altbackenes Brot zu verwenden und es vorher in reichlich Olivenöl knusprig zu rösten. So bekommt es eine Kruste, saugt später den Tomatensaft auf und bleibt trotzdem bissfest. Der zweite Trick kommt von den Tomaten. Wer sie salzt und etwas ziehen lässt, gewinnt einen aromatischen Saft, der zur Basis fürs Dressing wird. Nichts wird weggeschüttet, alles wandert in den Salat.

 

🛒 Zutaten (für 4 Portionen)

Zutat Menge
Altbackenes Brot (Ciabatta, Sauerteig oder rustikales Weißbrot) 400 g
Reife Tomaten, gemischt 800 g
Rote Zwiebel 1 Stück
Salatgurke (optional) 1 Stück
Basilikum 1 Bund
Knoblauchzehe 1 Stück
Jordan Olivenöl (natives Olivenöl extra) 6 bis 8 EL
Rotweinessig 3 bis 4 EL
Salz (vor allem für die Tomaten), schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Feta (optional) 200 g
Kalamata-Oliven (optional) 1 Handvoll

 

👨🍳 Zubereitung

  1. Das Brot in schöne, gleichmäßige Würfel schneiden und in reichlich Jordan Olivenöl in der Pfanne rundum goldbraun und knusprig rösten. Anschließend abkühlen lassen.
  2. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden, in einer großen Schüssel salzen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Der austretende Saft bleibt in der Schüssel, er ist die Basis fürs Dressing.
  3. Das Dressing direkt in der Schüssel zu den Tomaten anrühren: Rotweinessig, Jordan Olivenöl (grob 3 Teile Öl auf 1 Teil Essig), geriebener Knoblauch (pressen geht auch) und kräftig Pfeffer. Kein zusätzliches Salz, die Tomaten sind schon gewürzt.
  4. Die rote Zwiebel in feine Streifen schneiden und kurz in kaltem Wasser baden, das nimmt die Schärfe. Die Gurke entkernen und in Stücke schneiden. Das Basilikum zupfen. Wer mag, gibt Feta und Kalamata-Oliven dazu. Alles in die Schüssel zu den Tomaten und dem Dressing geben.
  5. Zum Schluss das geröstete Brot dazugeben und alles gut durchmischen.
  6. Den Salat 20 bis 30 Minuten ziehen lassen, damit das Brot das Dressing aufnimmt. Vor dem Servieren nach Belieben mit Jordan Olivenöl oder unserem Bambatsa beträufeln.

🫒 Warum das Olivenöl den Unterschied macht

Beim Panzanella wird das Öl roh verwendet, es prägt also den Geschmack des ganzen Salats. Deshalb lohnt sich hier ein gutes natives Olivenöl extra. Unser Jordan Olivenöl gewinnen wir aus den inseltypischen Sorten Adramitiani und Kolovi, die von Hand geerntet und noch am Erntetag schonend kalt gewonnen werden. Wer es zum Schluss etwas kräftiger mag, greift zum Bambatsa, unserer frühen Ernte mit der pfeffrigen, grasigen Note. Beide passen wunderbar zu reifen Tomaten und knusprigem Brot.

❓ Häufige Fragen

Welches Olivenöl eignet sich für Panzanella?
Ein hochwertiges natives Olivenöl extra mit klarem, fruchtigem Geschmack, weil das Öl roh verwendet wird und den Salat prägt. Wir empfehlen unser Jordan Olivenöl von der Insel Lesbos.

Warum nimmt man altbackenes Brot?
Altbackenes Brot ist trockener und stabiler. Es saugt das Dressing auf, ohne zu zerfallen, während frisches Brot schnell matschig wird.

Kann man Panzanella vorbereiten?
Ja, er braucht sogar 20 bis 30 Minuten Ziehzeit, damit das Brot das Dressing aufnimmt. Länger als ein paar Stunden sollte er aber nicht stehen, sonst wird das Brot zu weich.

💡 Genuss-Tipp

Panzanella schmeckt am besten bei Zimmertemperatur, nicht eiskalt aus dem Kühlschrank. So kommen die Tomaten und das Olivenöl voll zur Geltung. Als Sommeressen ist er perfekt zu Gegrilltem, mit einem Stück Feta wird er zur leichten  Hauptmahlzeit. Und wenn etwas übrig bleibt: am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser.

 

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