Warme marinierte Oliven mit Speck, Apfel und Senf

Warme marinierte Oliven mit Speck, Apfel und Senf sind unsere Antwort auf die Frage, was passiert, wenn man Bistro-Küche in ein Antipasti-Glas packt. In 15 Minuten fertig, für 4 Personen als Vorspeise gedacht, lauwarm serviert, sodass sich Speckfett und Jordan Olivenöl richtig gut mit dem Senf verbinden.

Was ist dieses Rezept?

Kurz gesagt: Kalamata-Oliven treffen auf knusprig ausgelassenen Speck, einen säuerlichen Apfel und groben Senf, alles zusammengehalten von Honig, Thymian und Jordan Olivenöl. Wir haben das Rezept für eine Folge unserer wöchentlichen Reihe Bastis marinierte Oliven entwickelt, in der Bastian regelmäßig neue Kombinationen ausprobiert. Diese hier ist eine der ersten warmen Varianten. Und ehrlich gesagt eine unserer Lieblingsfolgen bisher.

Wie lange dauert die Zubereitung?

Rund 15 Minuten von "Pfanne rausholen" bis "Löffel in der Hand". Der Speck braucht 3 bis 4 Minuten in der Pfanne, dann kommt der Apfel dazu, und am Schluss werden die Oliven nur noch kurz mit warm gezogen. Kein Kochen, kein Schmoren, keine Wartezeit.

Wozu passt diese warme Antipasti?

Vom Aperitivo bis zur Käseplatte funktioniert das Rezept überall dort, wo etwas Herzhaftes fehlt. Besonders gut zu reifem Hartkäse, zu Wildpasteten oder als kleine Beilage zu einem Sonntagsbraten. Ein Stück Weißbrot oder Roggenbrot dazu, das die Marinade aufnimmt, und der Teller ist komplett.

Zutaten

Zutat Menge
Kalamata-Oliven 250 Gramm
Speckwürfel, geräuchert 100 Gramm
Säuerlicher Apfel (Boskoop oder Granny Smith) 1 Stück
Grober Senf 1 Esslöffel
Honig 1 Teelöffel
Frischer Thymian 2 Zweige
Jordan Olivenöl 4 Esslöffel
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle nach Belieben

So geht's

  1. Apfel vorbereiten: Ungeschält vierteln, Kerngehäuse raus, in Zentimeter-Würfel schneiden. Schale bleibt dran, das gibt Farbe und Biss.
  2. Speck auslassen: Die Speckwürfel bei mittlerer Hitze in eine Pfanne geben und 3 bis 4 Minuten auslassen, bis sie leicht knusprig sind. Kein zusätzliches Fett nötig, der Speck bringt genug mit.
  3. Apfel und Thymian dazu: Beides in die Pfanne geben und etwa 2 Minuten mitanbraten. Die Apfelwürfel sollen leicht gebräunt sein, aber noch Biss haben.
  4. Marinade ansetzen: Hitze reduzieren. Senf und Honig einrühren, dann Jordan Olivenöl dazugeben. Alles kurz verrühren, sodass eine glänzende Marinade entsteht.
  5. Oliven unterheben: Kalamata-Oliven vorsichtig dazugeben und 2 Minuten mitziehen lassen, bis sie warm sind. Nicht kochen, sonst werden sie weich.
  6. Servieren: In eine Schüssel umfüllen, Pfeffer aus der Mühle drüber, lauwarm auf den Tisch.

Genuss-Tipp

Der Apfel muss wirklich säuerlich sein, sonst kippt das Ganze ins Süßliche. Boskoop, Granny Smith oder Elstar sind unsere erste Wahl. Wer die Folge etwas festlicher machen will, gibt zum Schluss noch geröstete Walnüsse oder Haselnüsse dazu. Passt hervorragend zu einer reifen Rohmilchkäseplatte.

Reste am nächsten Tag: Einfach kalt aus dem Kühlschrank essen. Die Marinade zieht über Nacht durch und wird fast schon zu einer Art Chutney. Auf einem Käsebrot ein kleines Highlight.

Häufige Fragen

Kann ich die Oliven auch kalt essen?

Ja, aber warm ist besser. In der Wärme verbinden sich Speck, Senf, Honig und Öl richtig, kalt bleibt das Ganze etwas fetter im Mund.

Welchen Speck soll ich nehmen?

Geräucherter Bauchspeck in Würfeln funktioniert am besten, weil er genug Fett hat, um knusprig zu werden. Pancetta oder Frühstücksspeck gehen aber auch.

Wie lange halten sich die Oliven?

Im Kühlschrank etwa 3 Tage. Zum Aufwärmen kurz bei niedriger Hitze in die Pfanne, bis alles wieder lauwarm ist.

Über Bastian Jordan

Viele Beiträge stehen im Zusammenhang mit der Arbeit von Bastian Jordan, der Jordan Olivenöl in dritter Generation weiterentwickelt.

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